Das Bereitstellen eines angenehmen und gesunden Raums für alle, die sich in Ihrem Gebäude aufhalten, arbeiten, studieren oder es besuchen, ist für uns von großer Bedeutung. Auch wenn es schwierig bleibt, den Wert eines optimalen Innenraumklimas in exakten Eurobeträgen auszudrücken, ist die Auswirkung auf die Leistungsfähigkeit nachgewiesen. Untersuchungen der Harvard T.H. Chan School of Public Health zeigen, dass kognitive Funktionen mit steigenden CO₂-Konzentrationen drastisch abnehmen. In schlecht belüfteten Räumen kann die Leistung sogar um bis zu 50 % sinken. Schlechte Luftqualität ist zudem eine Hauptursache des „Sick-Building-Syndroms“, bei dem erhöhte CO₂-Werte direkt zu höherem Krankenstand durch Beschwerden wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsverlust führen.
Eine Investition in IEQ ist daher kein Kostenfaktor, sondern eine Investition in die Gesundheit und Produktivität der Menschen in Ihrem Gebäude. Das Innenraumklima (Indoor Environmental Quality, IEQ) hat sich von einer Nebensache zu einer Top-Priorität entwickelt. Durch Gesetzgebung und ambitionierte Ziele wird eine proaktive, sichere und gesunde Gebäudeumgebung zum neuen Standard.
Gesetzgebung und Zertifizierungen
Dieser Wandel wird durch verbindliche Gesetzgebung beschleunigt. Die überarbeitete europäische EPBD‑IV‑Richtlinie legt fest, dass Nachhaltigkeitsmaßnahmen niemals zulasten des Innenraumklimas gehen dürfen und schreibt ab dem 29. Mai 2026 eine kontinuierliche Überwachung der Innenraumqualität vor. In Verbindung damit verpflichtet die BACS‑Gesetzgebung (Building Automation Control System) Eigentümer von Nichtwohngebäuden mit Klimaanlagen ab 290 kW bereits ab 2026 zur Einführung intelligenter, datengestützter Regelung und Energieüberwachung. Darüber hinaus stellen Zertifizierungen wie WELL und BREEAM hohe Anforderungen an die Qualität des Innenraumklimas. Ist Ihre Organisation darauf vorbereitet?

Sektoren in Bewegung
Neben allgemeinen Vorschriften gibt es branchenspezifische Treiber zur Optimierung der Luftqualität und des thermischen Komforts. Die EPBD-IV-Leitlinien und der Green Deal bilden den gemeinsamen Nenner für alle diese Bereiche.

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PULSE als Integrator
Um diesen komplexen Anforderungen gerecht zu werden, sind unser Ansatz sowie die Integration von Daten und Expertise entscheidend. Als Teil von SPIE fungiert PULSE CORE nicht nur als Softwareplattform, sondern als vollständiger Integrator für die Leistung Ihrer gesamten technischen HVAC‑Installation. Dabei nutzen wir nahtlos die Gebäudeleitsysteme, Zähler und IoT‑Lösungen des Kunden. Während die BACS‑Richtlinien im Kern technische Regelung verlangen, agiert PULSE CORE als Kontrollsystem, das mithilfe von Gebäudedaten, Fehlererkennung und Diagnose unsere Spezialisten und Techniker in die Lage versetzt, Ihre Gebäudeinstallationen optimal zu betreiben und Ihre Nutzer gesund zu halten.
Unser Ansatz basiert auf Zusammenarbeit und Wissensbündelung. Durch die gemeinsame Analyse der Anlagenleistung und die intelligente Nutzung der Daten aus dem bestehenden Gebäudeleitsystem können wir schnell und einfach ein optimales Innenraumklima umsetzen oder prüfen, ob das gewünschte Klima mit den vorhandenen Anlagen und Kapazitäten erreichbar ist. Wo zusätzliche oder spezifische Messungen erforderlich sind, setzen wir unsere Innenraumklimasensoren ein. Diese drahtlosen Sensoren kommunizieren über ein sicheres LoRa‑Netzwerk in Kombination mit einem 4G‑Gateway, sodass das Sensornetzwerk ohne aufwendige Verkabelung oder tiefgreifende Eingriffe in die bestehende Installation implementiert werden kann.

Erfahren Sie, was neue Gesetze für Ihr Unternehmen bedeuten und wie Sie Schritt für Schritt ein gesundes, gesetzeskonformes und energieeffizientes Raumklima schaffen können.